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Trauergespräch / Beerdigungsgespräch

Vorbereitung und Inhalt des Trauergesprächs - Gemeinsame Planung der Beerdigung

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Hier auf der Seite:

Trauernde erklären ihre Situation

Das Leben der beizusetzenden Person

Checkliste zum Ablauf der Trauerfeier

So beteiligen sich Hinterbliebene

Checkliste für das Trauergespräch

Worum geht es im Trauergespräch? Worüber sollte man im Vorbereitungsgespräch zur Trauerfeier und Beisetzung sprechen? Was sollte man jedenfalls erwähnen?

Vier Themenbereiche werden im Trauergespräch zur Sprache kommen.

Anhand der folgenden Liste können Sie sich darauf einstellen und somit das Gespräch mit dem Pastor, der Pastorin oder dem Trauerredner vorbereiten.

 

1. Themenbereich des Trauergespräches

Die Umstände des Todes und Ihre Gefühle als Hinterbliebene

Sprechen Sie darüber, wie Sie sich fühlen, wie Sie den Tod und eventuell die vorangegangene Zeit der Krankheit erlebt haben, was Sie zur Zeit bewegt und welche Gedanken Sie über die Zukunft haben. Wählen Sie aus den folgenden Punkten die aus, die für Ihre Situation bedeutend sind:

  • Welche Worte finden Sie für Ihre Gefühle?

  • Was bedeutet der Verlust dieses Menschen für Sie?

  • Was macht Sie besonders traurig?

  • Gibt es Aspekte, die besonders bedrückend sind?

  • Was empfinden Sie als tröstend?

  • Wie gehen wir mit diesem Verlust um?

  • Ging dem Tod eine Krankheitsgeschichte voraus?

  • Wie kam es zum Tod?

  • Wie verlief das Sterben?

 

Weiter: Über die verstorbene Person reden

 

 

 

2. Themenbereich des Trauergespräches

Das Leben der verstorbenen Person

Ihr Zuhörer hat ein Recht auf ein umfassendes Bild, nur so kann er die Person wirklich würdigen.

Berichten Sie vertraulich auch über Stationen im Leben des Verstorbenen, von denen Sie nicht möchten, dass sie in der Ansprache erwähnt werden. Die Geistlichen, sowie die freien Redner unterliegen der Schweigepflicht. Hier ist eine Auflistung von Punkten, aus denen Sie aussuchen, was Sie im Trauergespräch erwähnen möchten.

  • Geburtsort des Verstorbenen
  • Eltern des Verstorbenen
  • Informationen zu den Eltern (Heimat / Beruf)
  • Wohnorte
  • Beziehung zur Heimat
  • Schulbildung
  • Ausbildung und berufliche Tätigkeiten
  • Partner / Eheschließung
  • Namen und Alter der Kinder
  • Informationen zu den Kindern (Ausbildung / Beruf / Wohnort)
  • Namen, Alter und Informationen zu Enkelkindern
  • Ehejubiläen
  • Feste / Feierlichkeiten / Urlaube
  • Hobbys
  • Lieblingslektüre
  • Mitgliedschaft in Vereinen
  • Bezeichnende Charakterzüge
  • Typische Situationen
  • Typische Redewendungen und Aussprüche
  • Typische Verhaltensweisen
  • Lebensmotto
  • Erfolge und Rückschläge
  • Verwirklichte Träume
  • Unverwirklichte Träume
  • Was wurde nicht mehr erreicht
  • Was soll in der Ansprache jedenfalls erwähnt werden?
  • Was soll in der Traueransprache unerwähnt bleiben?

Geben Sie dem Trauerredner, der Trauerrednerin bzw. der Pfarrerin oder dem Pfarrer schriftliche Notizen zum Lebenslauf des Verstorbenen mit.

Es ist sinnvoll, bedeutende Stationen des Lebenslaufs und Informationen, die Ihnen besonders wichtig sind, vorher aufschreiben und dem Leiter der Trauerfeier zu übergeben. Während des Trauergesprächs können Sie diese Aufzeichnungen gemeinsam durchgehen und eventuell notwendige Erklärungen ergänzen.

 

 

Weiter zu: Den Ablauf der Trauerfeier planen

 

 

 

3. Themenbereich des Bestattungsgesprächs

Gespräch über den Ablauf der Trauerfeier und die Wünsche der Hinterbliebenen.

Lassen Sie sich einen Überblick über den Ablauf der gesamten Bestattungsfeier geben und die Bedeutung der einzelnen Stationen und Elemente erklären.

Besprechen Sie die konkreten Besonderheiten. Die Kenntnis des Ablaufes der Bestattungszeremonie gibt Ihnen Sicherheit und hilft Ihnen, am Tag der Beisetzung die Inhalte besser wahrzunehmen.

  • Welcher Art wird die Bestattung sein (Erdbestattung, Feuerbestattung)?
  • Wieviele Stationen soll die Begräbnisfeier umfassen (nur am Grab oder Trauerhalle und Grab oder Trauerhalle, Grab und Requiem in der Kirche)?
  • Wie ist der zeitliche Ablauf?
  • Wann sollten die Angehörigen und Gäste sich einfinden?
  • Wieviele Gäste werden bei der Trauerfeier anwesend sein?
  • Welche Beziehung haben die erwarteten Personen zum Verstorbenen?
  • Möchten Sie, dass jemand besonders begrüßt wird, etwa die Tante, die extra aus Amerika kam, die Oma, die trotz ihres hohen Alters noch dabei sein kann?
  • Gibt es Personen, die nicht anwesend sein können, an die man denken sollte?
  • Wie ist der Ablauf des Trauerfeier?
  • Welche Instrumentalmusik wird gespielt werden?
  • Wird gemeinsam gesungen werden?
  • Schlagen Sie Lieder (Trauerlieder und Erinnerungslieder) vor?
  • Wer wird die Trauerfeier musikalisch begleiten?
  • Wie erreicht man den Musiker bzw. die Musikerin (Organist / Organistin)
  • Gibt es Texte, die man gemeinsam lesen kann?
  • Soll der Taufspruch, Trauspruch oder anderer Bibelspruch verwendet werden?
  • Werden Gebete gemeinsam gesprochen?
  • Inwieweit sollen im Fall einer nichtkirchlichen Trauerfeier auch religiöse Texte aufgenommen werden?
  • Gibt es Bibeltexte oder Gedichte und Geschichten, die Sie passend finden?
  • Wie können Gehbehinderte in die Prozession zum Grab einbezogen werden?
  • Wird ein Dankopfer (Kollekte) eingesammelt; wenn ja, für welchen Zweck; können Sie den Zweck mitbestimmen?
  • Wer trägt den Sarg bzw. die Urne?
  • Was geschieht am Grab?
  • Gibt es noch besondere Umstände, die bedacht werden müssen

 

Weiter: Familienangehörige gestalten die Trauerfeier

 

 

 

4. Themenbereich zur Vorbereitung der Trauerfeier:

Gestaltung und Mitgestaltung der Trauerzeremonie

Die Anregungen zur kreativen Gestaltung der Trauerfeier (3. Themenbereich) und diese Hinweise zur Mitwirkung der Trauernden sind hier getrennt aufgeführt. Sie vermischen sich während des Trauergesprächs sicherlich mit der Festlegung des Ablaufs.

Überlegen Sie, welche Personen sich an der Gestaltung der Trauerfeier aktiv beteiligen können. Werden Kinder unter den Trauergästen sein, so weisen Sie darauf im Trauergespräch hin. Klären Sie, ob und wie man die Kinder einbeziehen kann und ihnen mit Texten und Liedern hilft, das Geschehen zu verstehen und ihre Trauer zu bewältigen.

  • Wie können sich Personen aus dem Kreis der Trauernden aktiv beteiligen?
  • Soll ein bestimmtes Symbol eine Rolle spielen (Kerze / Stein / Regenbogen / Leuchtturm / Pflanze)?
  • Soll eine bestimmte symbolische Handlung durchgeführt werden (Lichter anzünden / Hand auf den Sarg legen / Gegenstand zum Sarg tragen)?
  • Haben Sie Vorschläge für die Formulierung der Fürbitten?
  • Wer kann einen Text vortragen?
  • Was ist dabei aufgrund der Räumlichkeiten zu bedenken?
  • Für welche Personen und Personengruppen sollte in den Trauerfürbitten gebetet werden?
  • Wer kann sich am Vortragen der Fürbitten beteiligen?
  • Werden Kinder anwesend sein?
  • Wie können die Kinder berücksichtigt werden
  • Weitere Vorschläge zur Gestaltung?
  • Möchten Sie einen Gegenstand oder Text mit ins Grab geben?

 

Auf Seite 2:

Worüber redet man im Trauergespräch?

 

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Extra Kapitel:
Ablauf der Trauerfeier & Verlauf des Tauergottesdienstes

 

 

Mein Name ist Frank Maibaum.
Ich habe abschiedstrauer.de geschrieben und ins Netz gestellt.

Foto: Frank Maibaum

Damit Sie eine Trauerfeier gut planen können habe ich zusätzlich dieses Buch geschrieben - mit Ratschlägen und Lesetexten, Sprüchen, Liedvorschlägen, Abschiedsgeschichten u.v.m.

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