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Trauerkarten & Trauerpost gestalten & drucken

Die Anzeige des Todes

Trauerkarte: Für immer in unseren Herzen

Wenn ein Mensch stirbt, so haben Alle, die ihn kennen, ein Recht darauf, schnell darüber informiert zu werden. Die nahen Angehörigen und die engen Freunde wird man persönlich bzw. telefonisch benachrichtigen. Darüber hinaus verschicken die Hinterbliebenen Traueranzeigen. Man informiert damit den weiteren Verwandten- ,Bekannten- und Freundeskreis über den Todesfall. Doch bei der Gestaltung der Trauerkarten und der Formulierung der traurigen Nachricht ringt man um Ideen und die richtigen Worte, denn der Verlust eines geliebten Menschen raubt die Sinne. Man weiß nicht, wie man die Karten möglichst liebevoll gestaltet und was man schreiben soll. In dieser Situation sind die trauernden Hinterbliebenen auf Hilfestellungen von außen angewiesen.

Im Internet findet man eine Vielzahl von Vorlagen

Der Bestatter gibt gute Anregungen. Zusätzlich ist es hilfreich, Trauerkarten online anzusehen und zu vergleichen. Das erweitert den Blick sehr und erleichtert die schwere Aufgabe; denn das Internet bietet eine Fülle von Beispielen, Anregungen und Vorlagen. Bei speziellen Onlinedruckereien findet man nicht nur eine große Auswahl verschiedener Designmuster - es stehen auch Anzeigentexte sowie Trauersprüche und weitere Textvorlagen zur Auswahl.

Die Karten kann man nach eigenem Gefühl gestalten. Die Texte der Vorlagen muss man natürlich personalisieren, d.h. dem eigenen Trauerfall anpassen. Die Anbieter von Trauerdrucksachen im Internet bieten zum personalisieren meist auch die Möglichkeit, Bilder auszuwählen und eigene Fotos hochzuladen, wie das folgende Beispiel zeigt.

Trauerkarte mit Waldmotiv und Portrait

Alle Abbildungen: karten-paradies.de

Auch der Briefumschlag ist wichtig!

Die Druckereien haben üblicherweise auch passende Umschläge für Ihre Trauerkarten im Programm. Achtung: Briefumschläge sowie Briefpapier mit schwarzem Rand (Trauerrand) oder / und schwarzem Futter sind nur trauernden Hinterbliebenen erlaubt! Solche Umschläge werden also nur von Angehörigen genutzt, um darin die Trauernachricht / Todesanzeige zu verschicken. Eine Kondolenzkarte in einen schwarz umrandetes Kuvert zu stecken und es Hinterbliebenen als Beileidsbekundung zu schicken, wäre absolut pietätlos.

Ob Todesanzeige, Kondolenzschreiben oder Dankesschreiben für die Anteilnahme, als Briefmarke sollten Sie eine Sondermarke wählen. Die Deutsche Post hat Briefmarken mit passenden Motiven im Programm. Es eignen sich spezielle Trauermarken und auch Marken mit Blumen, Bäumen oder einem Leuchtturm. Wenn Sie Ihre Trauerpost mit einem solchen Motiv frankieren, zeigen Sie, dass Sie wirklich mit lieben Gedanken bei der verstorbenen Person sind bzw. mit echter Anteilnahme bei den Angehörigen.

Briefmarke für Traueranlass

Wählen Sie für die Trauerpost passende Briefmarken aus!

Für die Anteilnahme bedanken - Trauerdanksagungskarten

Zur Trauerpost gehören auch die Trauerdanksagungen. Die Hinterbliebenen bedanken sich bei den Menschen, die ihr Beileid ausgedrückt haben. Dieser Dank geschieht jedenfalls schriftlich. Es gehört sich, dass auch die Menschen ein Dankesschreiben erhalten, bei denen man sich schon mündlich bedankt hat. In der Tageszeitung kann man zusätzlich eine Dankesanzeige veröffentlichen, doch das bedeutet nicht, dass man den persönlichen, schriftlichen Dank unterlassen kann - der gehört sich jedenfalls.

Alle, die in irgendeiner Weise ihr Beileid ausgedrückt haben, erhalten ein Dankesschreiben. Da dies in der Regel eine größere Anzahl von Personen ist, empfiehlt es sich, Dankeskarten drucken zu lassen. Es ist jedoch nicht sinnvoll, die Danksagungen schon mit den Einladungen in Auftrag zu geben, denn zu dem Zeitpunkt kann man noch nicht abschätzen, wieviele Karten man benötigen wird.

Trauerdanksagungskarte

Schön ist, wenn sich die Danksagungskarten bezüglich Papier, Stil und Design den bisherigen Trauerdrucksachen anpassen. So kann ein Symbol wie der Regenbogen, ein Schmetterling, ein Baum oder ein Herz (siehe Abbildung) gleichsam auf den Einladungen, auf dem Programmheft der Trauerfeier und auf den Dankeskarten erscheinen.

Die Trauerdanksagungen werden traditionell erst sechs bis sieben Wochen nach der Beisetzung verschickt. Obwohl diese Wartezeit von vierzig Wochentagen (=sieben Kalenderwochen) ihren Grund in der Zahlensymbolik der Religionen hat , gilt sie auch für freie und nicht-religiöse Trauerfälle. Als Hinterbliebene haben Sie also Zeit, eine Liste der Empfänger zu erstellen, die Texte für die Danksagungskarten in Ruhe zu formulieren, Danksagungskarten zu gestalten und drucken zu lassen. Wenn Sie nur wenige Danksagungen zu verschicken haben, können Sie diese per Hand schreiben oder Karten selbst mit Papier, Stiften und Schere basteln. Jedenfalls - hier gilt wie oben bei den Traueranzeigen beschrieben - sollten Sie sich bei den Anbietern im Internet Anregungen holen.