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Psalm 25 für Begräbnisfeier, Trauerfeier

Ein trauernder Mensch klagt Gott seinen Schmerz und bittet um Gottes Nähe - in Anlehnung an Psalm 25. Eine Lesung für den Trauergottesdienst bzw. die Trauerfeier; auch am Grab kann der Text gelesen werden.

All meine Hoffnung ruht auf dir!

Klagepsalm einer trauernden Person

Inhalt dieser Psalmübertragung: Ein Mensch in der Trauersituation steht hilflos vor Gott. Er bittet um Erbarmen und hofft auf Gottes Nähe, Trost und Hilfe.

Nach deiner Nähe, großer Gott,
sehne ich mich in meinem Schmerz.

Ich bitte dich, dass du mich hältst
wie jeden Menschen, der dich ruft.

Leer ist meine Seele,
nur schreien kann sie noch nach dir.

So halte mich und lass nicht zu,
dass ich auch dich verlier.

Liegt da ein Weg vor mir?
Ich seh' ihn nicht!

Ich kann ihn nicht alleine geh'n!
So führe mich und stütze mich,
zeig mir ein Ziel;
und wenn ich falle, trage mich.

Erbarmend öffne Zukunft mir,
obwohl von Jugend an ich immer wieder dich vergaß
und irrend eigene Wege ging -
vergib.

Einsam stehe ich vor dir, elend,
gebeugt ist mein Körper vor Leid und Schmerz;

Kummer und Trauer raubten die Sinne mir.
Ich kann nicht mehr!

Doch weiß ich wohl,
dass du mich siehst
und in die Enge meines Herzens
dein Erbarmen wirfst.

All meine Hoffnung ruht auf dir.

Mein großer Gott,
lass du nicht zu,
dass ich auch dich verlier.

• Text anhören - gelesen in der Trauerkirche

Tiefer und liebevoller kann trösten nicht sein!

Blick ins Buch:

Titelbild des Buches 'Liebe wird sein, Liebe, was sonst!'

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Der Psalmtext im Trauergottesdienst

Gestaltungsvorschlag

Kopien des Textes werden zu Beginn der Trauerfeier verteilt (oder liegen schon auf den Plätzen). Im ersten Teil der Trauerfeier wird dieses "Psalmgebet" gemeinsam gelesen. Beeindruckend ist, wenn der Text im Wechsel zwischen zwei Gruppen gelesen wird (rechte Seite / linke Seite). Es drückt die Gefühlslage der Trauernden aus und trägt den Schmerz vor Gott.

© Alle Texte auf abschiedstrauer.de sind eigens für "Das Abschiedsbuch" geschrieben und für private Zwecke uneingeschränkt nutzbar. Veröffentlichung in Printmedien und im Internet nur mit unserer Genehmigung!

Weitere Psalmmeditationen:

Psalm 23

Psalm 73

 

Der Psalm 25 in der Lutherübersetzung

Nach dir, HERR, verlanget mich. / Mein Gott, ich hoffe auf dich; lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich. / Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter. / HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! / Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich. / Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind. / Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen! / Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg. / Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg. / Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue für alle, die seinen Bund und seine Gebote halten. / Um deines Namens willen, HERR, vergib mir meine Schuld, die so groß ist! / Wer ist der Mann, der den HERRN fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll. / Er wird im Guten wohnen, und sein Geschlecht wird das Land besitzen. / Der HERR ist denen Freund, die ihn fürchten; und seinen Bund lässt er sie wissen. / Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. / Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. / Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten! / Sieh an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden! / Sieh, wie meiner Feinde so viel sind und zu Unrecht mich hassen. / Bewahre meine Seele und errette mich; lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich! / Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten; denn ich harre auf dich.