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Abschied ist auch dankbare Erinnerung!

Mit der Beileidbekundung und in der Traueranzeige auch Dankbarkeit zeigen!

Wenn der Mensch, der uns verlässt, ein erfülltes und langes Leben hatte, mag es leichter sein, mit dem Verlust umzugehen. Dann jedenfalls mischt sich in die Trauer wie selbstverständlich tiefe Dankbarkeit. Man ist dankbar für das Leben, das geschenkt wurde und für die Erlebnisse, die wir mit der Person teilen durften. Wenn das Leben zu kurz war, wenn schwierige Abschnitte überwogen oder der Mensch gar plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, überwiegt schnell die Verzweiflung. Doch selbst dann darf das Positive, das man in jedem Lebensweg findet, nicht übersehen werden.

 

Mitgefühl und Dankbarkeit wirken tröstend

Mit dem Beileid auch Dank ausdrücken!

Herz mit Danke-Inschrift

Wenn man Beileid ausspricht, sollte neben dem Mitgefühl und der Trauer über den Verlust auch diese Dankbarkeit deutlich werden. Es hilft den Angehörigen, wenn sie z.B. durch Trauerkarten wissen, dass sie in ihrem Schmerz und in ihren Erinnerungen nicht allein gelassen werden. Es ist tröstend, zu erfahren, dass die verstorbene Person gute Erinnerungen hinterlässt.

Im Internet kann man durch verschiedene Trauerkarten stöbern und auch welche selbst gestalten, damit man seine persönliche Anteilnahme zeigen kann. Dabei wird man viele Möglichkeiten finden, den Emotionen Ausdruck zu verleihen und die Trauer mit Familie sowie Freunden und Bekannten des Gegangenen zu teilen.

 

Der richtige Rahmen, um das Leben zu würdigen

Grabstein: Ich sag zum Abschied leise Danke

So dramatisch ein Verlust auch sein kann, schnell merkt man, dass der verstorbene Mensch niemals ganz verschwindet. Denn es bleiben die Erinnerungen an einen besonderen und einmaligen Menschen.

Der Verstorbene hat seinen ganz persönlichen "Abdruck" in der Welt hinterlassen. Er hat das Leben seiner Familie und seiner Freunde wesentlich geprägt. Seine Handlungen wirken nach.

Wenn man gemeinsam zurück schaut, wenn man miteinander trauert, wenn man Beileid bekundet, ist es wichtig, sich insbesondere an all das Schöne zu erinnern. Man hat so vieles gemeinsam erlebt und man beleuchtet nun in guter Erinnerung, was dieser Mensch seinen Mitmenschen bedeutet und gegeben hat.

Jetzt, wo er oder sie nicht mehr persönlich anwesend ist, ist es umso wichtiger, das Lebenswerk und die Lebensphilosophie dieses Menschen zu benennen und zu würdigen.

Es ist ein schöner Brauch, zum Abschied nicht den Verlust, sondern das Geschenk der gemeinsamen Wege deutlich in den Vordergrund zu rücken.

 

Ein kleines Geschenk an Trauernde

Tiefer und liebevoller kann trösten nicht sein!

Blick ins Buch:

Titelbild des Buches 'Liebe wird sein, Liebe, was sonst!'

Menschen in Situationen von Abschied, Tod und Trauer treffen auf die alte weise Frau sowie auf den kleinen Prinzen. Ein handliches Buch mit neuen anrührenden Weisheitsgeschichten und Texten. Da bei Amazon:

Liebe wird sein, Liebe, was sonst! Überall im Buchhandel erhältlich.

 

Ein Licht anzünden in der Dunkelheit

Die dankbare Erinnerung sollte bereits in der Traueranzeige hervorstechen. Eine individuelle und positive Gestaltung der Traueranzeige ist ein tröstlicher Kontrast zu den landläufig kursierenden Karten, denen eine gewisse Dramatik und Düsternis anhaftet.

 

Ein Hauch von Ewigkeit reicht in unsere Zeit

Grabstein mit Kerze und Rose

Lassen Sie nicht zu, dass Verlustgefühl, Trauer und und Schmerz alle liebevolle Erinnerungen erdrücken.

Dies gilt für Angehörige, die sich mit der Todesanzeige befassen müssen, als auch, wenn man im Freundes- oder Bekanntenkreis Trost zusprechen möchte.

Sich so zu verhalten ist keineswegs respektlos. Vielmehr rückt es Tatsachen in den Fokus, die nur allzu gern durch die tiefe Trauer überschattet werden.

Es geht nicht darum, die Trauer mit schönen Worten zu "übermalen". Lassen Sie den Schmerz zu - bei sich und den anderen Trauernden. Trauer hat ihre eigene Dynamik und geht ihren eigenen Weg. Sie ist heilsam und führt schließlich zu innerer Ruhe. Doch versperren Sie diesen Weg zu innerem Frieden nicht durch das Betonen des Negativen und das Festhalten an dunklen Gedanken.

Verlust und Schmerz eröffnen uns auch den Blick für die Ewigkeit. Wir spüren, Ewigkeit ist nicht die bedrückende, unendlich lange Zeit – "das dauert ja eine Ewigkeit", sondern vielmehr erleichternde Zeitlosigkeit.

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