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Trauerfeier mitgestalten - Tipp 4

Ein Gegenstand erinnert an die verstorbene Person

In der Trauerhalle oder der Trauerkirche kann ein Gegenstand aufgestellt werden, der an den verstorbenen Menschen erinnert. Dieser Erinnerungsgegenstand bzw. dieses Symbol kann an der Urne stehen, bei einem Foto der verstorbenen Person oder auf dem Sarg.

Was kann ein Erinnerungs-Gegenstand sein?

Das Symbol, dass an die verstorbene Person erinnert, kann jeder mögliche Gegenstand sein, zu dem die Verstorbene / der Verstorbene einen besonders innigen Bezug hatte.

  • Beim Musiker kann dies sein Musikinstrument sein
  • Beim Gartenliebhaber eine Gießkanne mit Harke und Schaufel oder ein Korb mit Obst
  • Beim Wanderfreund ein Wanderstock
  • Ein Leuchtturm für den Liebhaber der Meeresküste
  • Ein typisches Werkzeug für den Handwerker

So habe ich in der Trauerhalle schon die unterschiedlichsten Dinge gesehen. Ein Leuchtturm war dabei (für den, der gern zur See fuhr oder am Strand lief), Wanderschuhe und Wanderstock standen da, ein Regenschirm, ein Hut lag auf dem Sarg und Nordic-Walking-Stöcke standen neben einem Foto einer Verstorbenen.

 

Sarg bzw. Urne bilden den Mittelpunkt!

Dieser Erinnerungsgegenstand sollte nicht zu groß und aufdringlich sein. Denn im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht der Sarg bzw. die Urne. Diese sollten nicht überragt oder gar in den Hintergrund gedrückt werden. Sind Sarg oder Urne bei der Abschiedsfeier nicht dabei, so sollte ein Bild der verstorbenen Person den Erinnerungsgegenstand überragen.

 

Der Gegenstand ist ein Abschiedsgruß!

Der Gegenstand sollte nicht in erster Linie als Dekoration verstanden werden. Es ist etwas, das die verstorbene Person besonders gern hatte. Man gibt es ihr quasi mit in die Ewigkeit. Es ist also ein letzter Gruß und Liebesbeweis. Dieser Gegenstand bzw. dieses Symbol hilft, ganz nah beim Verstorbenen zu sein.

 

Der symbolische Gegenstand in der Traueransprache

Sinnvoll ist, dass im Verlauf des Trauergottesdienstes bzw. während der Abschiedsfeier der Blick der Trauergäste einmal ganz bewusst auf den Erinnerungsgegenstand gelenkt wird. Damit der Pastor / die Pastorin bzw. der Trauerredner (bei einer freien Trauerfeier) auf den Gegenstand eingehen kann, erklären die Hinterbliebenen schon im Trauergespräch die Bedeutung des Gegenstandes. Sie erläutern, was der Gegenstand ausdrückt und welche Beziehung der Verstorbene dazu hatte. Am besten schreiben die Hinterbliebenen die Gedanken auf und geben sie schriftlich dem Leiter der Trauerfeier.

 

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Einen passenden Trauervers finden

Für die Traueransprache kann ein zum Symbol passender Trauerspruch gesucht werden. Dieser Spruch kann auch - auf ein Plakat geschrieben - beim Symbol stehen.

Für den Wanderfreund:

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: "Komm heim!"

Wir gingen zusammen in Sonnenschein. Wir gingen in Sturm und Regen. Doch niemals ging einer von uns allein auf unseren Lebenswegen.

'Für den Reisefreund:

Lasst mich ziehen, haltet mich nicht; Gott hat meine Reise bisher gnädig gesegnet, ich kann nun getrost zu ihm zurückkehren. (Frei nach 1. Mose – Genesis 24,56)

Für den Gartenliebhaber:

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod nahm deine Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.

ALLE TIPPS IM ÜBERBLICK

Eine Blume bringen

Teelichter entzünden

Trauerschal bzw. Kerze gestalten

Ein Symbol zur Erinnerung aufstellen

Letzten Gruß lesen

Sarg bzw. Urne gestalten

Abschiedsgedicht lesen

Kleine Rede halten

Segenswünsche aussprechen

Bibeltext / Geschichte lesen